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Bei einer Fahrt über den Körner Hellweg ist kein Übergang zu den benachbarten Ortsteilen,
der Dortmunder Innenstadt im Westen und dem Nachbarort Dortmund-Wambel im Westen, festzustellen. So
sehr sind die verschiedenen Vororte hier bereits zusammengewachsen. Erst weiter östlich, nach Durchquerung
von Dortmund-Brackel, findet man wieder Freiflächen zwischen
den Stadtteilen.
In den Gemarkungen des amtlichen Katasters gibt es kein "Körne". Statt dessen befinden sich hier
Fluren, die zur Gemarkung Dortmund gehören. Dies liegt aber nicht etwa daran, daß Körne eine nachträglich
errichtete Trabantenstadt (wie z.B. Scharnhorst) wäre. Tatsächlich ist die erste urkundliche Erwähnung von
Körne datiert auf den 9. Februar 989.
Doch von den zahlreichen Eingemeindungen, mit denen sich Dortmund im 20. Jahrhundert auf seine
heutige Größe ausdehnte, war Körne (Eingemeindung am 1. April 1905) mit Abstand die erste. Und offensichtlich
wurde Körne derart nach Dortmund einverleibt, daß es von Amts wegen keine Unterscheidung zwischen Dortmund
und Körne mehr gibt.
Vor der Eingemeindung gehörte Körne zum Amt Brackel, das noch bis 1928 bestand. Mit Beginn der Industriealisierung
rückte Körne in der Blickfeld der Dortmunder Ratsherren, die Freiflächen für Industrie- und Wohnungsbauprojekte
suchten. Ab 1901 wurde über die Eingemeindung verhandelt, am 23. Juni 1904 schließlich ein Vertrag zwischen
dem Dortmunder Oberbürgermeister und dem Körner Gemeindevorsteher unterzeichnet.
Die Einigung zwischen den Stadt Dortmund und der Gemeinde Körne betraf auch direkt den Körner Hellweg: Die
Stadt Dortmund verpflichtete sich, den Körner Hellweg genauso auszubauen wie die Kaiserstraße in Dortmund.
Dies bedeutete insbesondere, daß der Körner Hellweg eine Kanalisation bekam und mit Straßenbeleuchtung
ausgestattet wurde.
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